Landkirchen auf Fehmarn
Landkirchen auf Fehmarn aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Lage der ehem. Gemeinde Landkirchen auf Fehmarn im Kreis Ostholstein. Landkirchen ist ein Dorf auf der Insel Fehmarn und damit ein Stadtteil der Stadt Fehmarn im Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.
Geschichte
Landkirchen wird im Waldemar-Erdbuch von 1230 noch nicht verzeichnet. Die erste schriftliche Erwähnung datiert vom 26. September 1335. Die Entstehung des Ortes wird mit dem Bau der Kirche St. Petri (vermutlich zwischen 1230 und 1250) gleichgesetzt. Das erklärt auch das relativ kleine Dorfareal. In de Landt Kercke, teilweise auch landeskrone genannt, kreuzte die wichtigste Ost-West-Verbindung der Insel mit der wichtigsten Nord-Süd-Straße. Die regionale Bedeutung der Ortes dokumentiert sich ebenfalls als Aufbewahrungsort des so genannten Landesblocks mit allen wichtigen Dokumenten der Landschaft Fehmarn. Rund um Kirche und Friedhof siedelten sich im Laufe der Jahrhunderte Handwerker mit geringem Landbesitz an, eine Volkszählung von 1693 weist 40 Wohnstätten auf. Es gab Gastwirtschaften, Zimmerer, Schmiede, Glaser, Weber und Drechsler für den Bedarf der umliegenden Dörfer. In den Jahren 1847–1853 lebte der Schriftsteller Klaus Groth als Gast beim Landkirchener Organisten Leonhard Selle und schrieb in dieser Zeit seine niederdeutsche Gedichtsammlung Quickborn.
Die Strecke der Inselbahn durch Landkirchen ist schon seit Jahren stillgelegt. Auf der Trasse wurde ein Radfahrweg angelegt.
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